Nachwuchs und Jugend Basketball Bundesliga

Wir stellen vor: JBBL-Halbfinalist und Titelverteidiger ALBA BERLIN

Der Weg zur Meisterschaft führt in diesem Jahr nur über ALBA BERLIN. Das ergibt sich natürlich alleine schon daraus, dass die Berliner den Titel verteidigen, den sie sich im letzten Jahr souverän im Finale mit 88:60 gegen Frankfurt gesichert haben. Aber auch in dieser Saison ließen die Albatrosse nichts anbrennen, waren bis zu diesem Wochenende das erfolgreichste Team der Liga. Als Blaupause scheint der Saisonverlauf aus dem letzten Jahr gedient zu haben. Nur eine einzige Niederlage gab es in den Gruppenspielen, so war es auch in der Saison 2016/2017. Und auch da war der einzige Gegner, der einen Fleck auf der weißen Albatros-Weste verursachen konnte, der TuS Lichterfelde. Die Berliner Nachbarn gewannen das Aufeinandertreffen im Januar knapp mit 72:70.

In den Playoffs lief es dann wieder völlig glatt: ALBA schlug den Nachwuchs von Phoenix Hagen, danach die YOUNG RASTA DRAGONS und traf im Viertelfinale auf die Metropol Baskets Ruhr. Besonders die Teams in den beiden ersten Playoffrunden mussten böse einstecken: Mit 104:39 und 125:50 gewannen die Berliner die beiden Spiele gegen Hagen, die YOUNG RASTA DRAGONS wurden mit 115:53 und 124:39 ebenfalls überdeutlich geschlagen. Erst die Serie gegen das Team aus dem Ruhrpott verlief eher auf Augenhöhe, Berlin gewann die Spiele mit 93:77 und 85:96.

Seit 2015 ist Vladimir Bogojevic der starke Mann an der Seitenlinie bei ALBAs JBBL-Team. Der ehemalige Bundesligaprofi sowie Bundesligatrainer (2009 bis 2011 in Gießen) scheint in Berlin seine Berufung gefunden zu haben. In der zweiten Saison führte er das U16-Team zunächst zur ersten TOP4-Teilnahme seit 2010 und dann gleich zur Meisterschaft. Entscheidend beim letzten Mal war TOP4-MVP Elias Rödl, der auch in diesem Jahr mit von der Partie ist. Dabei lebt das Team vor allem von seiner Ausgeglichenheit. Auch Evans Rapieque, Nolan Adekunle und Matus Sedlak waren des Öfteren Topscorer ihres Teams. Bis zu diesem Wochenende war die Spielzeit von ALBA BERLIN nahezu eine Kopie ihrer Meisterschaftssaison. Kann der Titelverteidiger in Quakenbrück auch den TOP4-Sieg von 2017 wiederholen?

22.05.2018|
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